WIR müssen WACHWERDEN

 W IR ist eine Idee. Ein Gedanke. Eine Aufforderung und eine Bitte zugleich. Wir sollten uns Gedanken machen. Um unsere Zukunft. Wie wir leben wollen. Füreinander und miteinander. WIR will helfen, dass wir unsere Zukunft nicht anderen überlassen. WIR meint: Jetzt helfen wir uns selbst.

 A uf uns kommt es an. Deshalb beginnen wir auch bei uns. Höflichkeit, gegenseitige Rücksichtnahme, ein Lächeln. Das alles kostet nichts. Aber es bewegt die Welt. Ich bin anders. WIR sind anders. Wir lassen und nicht vereinnahmen von Gier, Gewalt, Terror. WIR nicht.

 C  ist ein römisches Zahlreichen. Es steht für 100. Aber es gibt tausende guter Ideen, wie wir etwas bewegen und verbessern können. Zum Beispiel das Projekt Handwerk, in dem ältere Menschen mit Berufserfahrung ausbildungssuchenden Deutschen und Migranten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Reden wir darüber. Packen wir es an. Überlassen wir unsere Zukunft nicht den Nein-Sagern und Bürokraten.

 H aben Sie schon mal etwas vom Klimawandel gehört? Bestimmt. Aber eigentlich war das bei uns gar kein Thema. Ab und an hat das Fernsehen über das Klima berichtet. Ansonsten die Wetterfrösche. Bis junge Leute aufgestanden sind und gerufen haben: Hey, das geht uns alle an. Das ist unsere Zukunft. Wir lassen uns unsere Zukunft nicht verbauen und versauen. Nicht von Energieriesen, Lügenkonzernen und Wachstumsfanatikern.

 W ir sollten auch mal über den Tellerrand schauen. Zum Beispiel Richtung Schweiz. Wussten Sie, dass es dort neben dem Schweizer Franken eine Binnenwährung gibt? Ganz national. So wie es bei uns früher die D-Mark gab. WIR wollen aus solchen Themen keinen Kulturkampf heraufbeschwören, aber WIR wollen auch nicht mit Scheuklappen in unser Verderben rennen.

 E s war einmal ein Land, in dem vieles funktionierte. Die Straßen, die Bahn, das Gesundheitswesen und die soziale Marktwirtschaft. Viele andere Länder wollten da hin. Wir aber haben uns davon entfernt. Nicht alles, was früher war, war besser. Aber nicht alles, was wir heute haben, hat unser Land und unsere Gesellschaft verbessert. WIR wollen nicht einfach zurück. WIR wollen uns besinnen und auf einem guten Weg in die Zukunft gehen.

 R ichtige Gedanken haben WIR schon seit vielen Jahren vorgetragen. Aber nur wenige wollten darauf eingehen. Ist die Zeit jetzt besser, sind wir reifer geworden? Können wir jetzt unsere Politiker beispielsweise fragen, warum es nicht nur eine Krankenkasse für alle Menschen gibt? Besser und günstiger als unser heutiger Wettbewerb. Können wir unsere Politiker das fragen? Und lassen wir uns dann nicht abspeisen mit der Bemerkung, Wettbewerb sei nun mal gut? WIR meint: Lasst es uns versuchen.

 D as wäre schön, wenn wir Politiker, aber auch Vertreter in Behörden und Ministerien tatsächlich in die Pflicht nehmen könnten. Oder geschieht das schon heute, wenn ein Volksvertreter Stimmenverluste hinnehmen muss und ein Beamter in den Ruhestand versetzt wird? Wohl kaum. Ich fordere seit vielen Jahren, dass Politiker beim Wort genommen werden müssen und sich mit einer eidesstattlichen Versicherung erklären müssen. Warum eigentlich nicht? Fragen Sie mal ihre Politiker.

 E ins noch zum Schluss: Wen würden Sie am kommenden Sonntag wählen? Sie wissen es nicht. Das geht inzwischen vielen Menschen so. Wahlbeteiligungen von annähernd 60 Prozent werden ja bereits als Sensation verkauft. Den alten Parteien trauen viele Menschen nicht mehr über den Weg. Und was neue bringen, steht in den Sternen. Nun könnten WIR sagen: WIR sind neu, ein heller Stern in der dunklen Wirklichkeit. Aber diese Sprüche überlassen WIR anderen. WIR sagen: Bringen Sie sich ein. Machen Sie mit. Packen Sie mit an.

 N  ein, das möchte ich nicht. Ich, Peter Klis, der die WIR-Bewegung vor Jahrzehnten ins Leben gerufen hat, will mich nicht in den Mittelpunkt rücken. Es geht mir um die Sache, um unser Zusammenleben. Nicht um Posten und Bezüge. Viele Staatsbürger und Volksvertreter haben mir schon übel mitgespielt. Aber sie haben mich nicht kleingekriegt und werden das auch nicht schaffen. Ich liebe unser Land, die Menschen hier und möchte, dass wir auf einem guten Weg unsere Zukunft gestalten. Und Sie sind hoffentlich dabei und mit uns.

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